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Softwareentwickler Max sitzt konzentriert am Laptop.

3 Gründe dafür nicht "einfach loszulegen"

01.07.2022 / Tobias Nestler

Kommen wir mit Entscheidern von Softwareherstellern ins Gespräch, so diskutieren wir über Mittel und Wege die Performance der Produktentwicklung weiter zu verbessern. Schnelle Entwicklungszeiten für neue Features, mehr Fokus auf die Arbeit am Kernprodukt oder auch flexibel erweiterbare Softwarearchitekturen sind Zielstellungen, die für die meisten Entwicklungsteams hoch relevant sind. In vielen Fällen stehen bereits konkrete Maßnahmen im Raum, welche den erhofften Schub für die weitere Produktentwicklung bringen sollen. Sei es die Automatisierung lästiger, manueller Testaufgaben, das lange geplante Refactoring eines gewachsenen, monolithischen Backends oder auch das Methodentraining für die eigenen Product Owner – einzelne Herausforderungen wurden bereits identifiziert und nun heißt es eigentlich nur noch „Feuer frei“ für die Umsetzung.

Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass eine spürbare Verbesserung der Produktentwicklung nur selten durch losgelöste Einzelaktionen erreicht wird. Viele der erdachten Maßnahmen können für sich gesehen sinnvoll sein und doch bleibt der erhoffte Effekt auf die Performance oft aus.

Um substanzielle Veränderungen zu ermöglichen und eine nachhaltige Wirkung auf den gesamten Entwicklungs- und Auslieferungsprozess zu erreichen, solltet ihr daher die folgenden drei Fallstricke beachten:

1. Verwechslung von Ursache und Wirkung:

Unterscheidet zwischen Symptomen von Performanceproblemen und den eigentlichen Ursachen. Eine Engpassanalyse hilft Euch bei der Identifikation dieser Ursachen sowie der anschließenden Ableitung und Priorisierung relevanter Maßnahmen zu deren Adressierung. Wir haben für diesen wichtigen Schritt ein effizientes Workshop-Format entwickelt, welches wir gern mit Euch durchführen können. Mehr Infos dazu findet ihr in diesem Blogartikel.

2. Keine Ressourcen oder kein Arbeitsauftrag:

Stellt für größere Vorhaben ein dediziertes Team zusammen. Keine signifikante Veränderung kann einfach so „nebenbei“ erfolgen. Dies führt zu Prioritätskonflikten und enttäuschten, demotivierten Mitstreitern. Es braucht ein Team, welches die Verantwortung für das Gelingen explizit übertragen bekommt. Hat es diesen Arbeitsauftrag, so muss es auch mit ausreichend Ressourcen für Planung, Ausführung und Bewertung der Optimierungsmaßnahmen ausgerüstet werden. Ihr wollt keinen Papiertiger, sondern eine aktive Veränderung mit spürbarer positiver Wirkung für alle Beteiligten der Produktentwicklung. Stellt das Team so zusammen, dass es die relevanten Bereiche Eures Entwicklungsprozesses abdecken und eigenständig verändern kann. Es braucht das Vertrauen und das Mandat für echte Veränderungen.

3. Einmalige Hauruck-Aktion:

Setzt einen iterativen Optimierungsprozess auf. Statt große Initiativen zu planen, ist es hilfreicher an den wichtigen Themen zügig ins Tun zu kommen. Statt zu versuchen alles vorauszuplanen startet in die Veränderung, reflektiert die bewirkten Effekte und plant anschließend den nächsten Optimierungssprint. Iteratives Vorgehen ist kein Freifahrtschein für Planlosigkeit, sondern ein bewährtes Mittel, um reibungsärmer auf Risiken zu reagieren, Entscheidungen häufiger zu reflektieren und damit bewusster mit einem Plan umzugehen. In einer solchen Form lässt sich jedes Vorhaben auch wesentlich besser in Eure bestehenden Routinen und Rituale einbetten.

Mit dem Wissen um diese Fallstricke bist Du und Dein Team gut gerüstet, die Herausforderungen für Eure Produktentwicklung auf die richtige Art und Weise zu meistern. Was die nächsten Schritte sein können und welche Maßnahmen sich in Eurem konkreten Fall lohnen können wir gern in einem kostenfreien Beratungsgespräch besprechen.

Bist Du verantwortlich für die Software-Produktentwicklung in Eurem Team, dann melde Dich bei uns. Wir nehmen uns die Zeit und gehen vertiefend auf Eure aktuellen Herausforderungen ein, betrachten mögliche Hürden und entwickeln einen konkreten Plan diese zu adressieren.

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