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Eine kleine Einführung in die DevBoost Firmenkultur

15.09.2022 / Mirko Seifert

Jede Firma hat eine Firmenkultur. Das Verhalten der Mitarbeitenden untereinander, die Kommunikation mit Kunden oder auch die Umsetzung von Projekten folgen gewissen Mustern und orientieren sich an bestimmten Wertvorstellungen. Entscheidungen werden immer in einem gewissen Kontext und mit einem bestimmten Ziel getroffen. Die Gesamtheit all dieser Punkte definiert die Kultur einer Firma.

Oft ist die Kultur einer Firma sehr implizit, d. h. sie ist nirgends explizit aufgeschrieben oder festgehalten. Auch nicht selten ist die Kultur zwar explizit definiert, aber sie wird nicht gelebt, d. h. sie existiert nur auf dem sprichwörtlichen Papier. Beide Zustände sind offensichtlich alles andere als optimal. Wie wir bei DevBoost unseren Weg zu einer Kultur gefunden haben, die weder nur implizit noch unglaubwürdig ist, wollen wir hier mit Euch teilen.

Kultur existiert vom ersten Tag an

Auch wir bei DevBoost haben und hatten demnach natürlich eine Firmenkultur und wir haben uns auch in der Vergangenheit oft damit auseinandergesetzt, wie wir diese so gestalten können, dass sie zu unseren Vorstellungen passt. In den ersten Monaten und Jahren nach der Firmengründung war das relativ einfach. Die Anzahl der Menschen bei DevBoost war sehr überschaubar und gemeinsame Werte zu diskutieren und zu teilen war kein Problem.

Mit dem Wachstum der letzten Jahre auf knapp 30 Kollegen wurde aber genau das zu einem Problem und es war offensichtlich, dass eine implizite und ungesteuerte Entwicklung unserer Firmenkultur nicht mehr ausreichen würde. Neue Kollegen kamen ständig hinzu, mussten sich aber jedes kleine Puzzleteil der DevBoost Kultur selbst mühsam in Gesprächen mit den bestehenden Kollegen erschließen. Das dauert nicht nur lange, sondern es ist auch schwer ein konsistentes Bild in Bezug auf die Firmenkultur als Ganzes zu bewahren was dann von allen geteilt wird.

Aufschreiben und Weiterschreiben

So begab es sich, dass wir Anfang 2020 beschlossen, unsere bis zu diesem Zeitpunkt impliziten Werte und Vorstellungen wirklich schriftlich festzuhalten – aber auch zur Diskussion zu stellen. Nach einem initialen Aufschlag für unser „Company Culture Dokument“ konnten alle daran mitarbeiten, kommentieren, ergänzen, aber auch abstimmen welche Teile irrelevant oder eben besonders wichtig sind. So kristallisierte sich über einen Zeitraum von ca. 6 Monaten eine erste vollständige Version heraus, die nun von allen in der Firma getragen wurde.

Dieses Dokument wird seitdem kontinuierlich fortgeschrieben und angepasst. Jeder neue DevBoostler bekommt in den ersten Arbeitstagen die Aufgabe sich mit dem Company Culture Dokument auseinanderzusetzen. So bekommt nicht nur jeder sofort die Werte vermittelt – er oder sie kann und soll auch direkt in eine Diskussion darüber einsteigen.

Unsere drei zentralen Werte

Den aktuellen Stand der Dokumentation unserer Firmenkultur hier umfassend vorzustellen, würde den Rahmen sprengen, aber um dennoch einen Einblick zu gewähren, sollen an dieser Stelle unsere drei wichtigsten Werte genannt und beschrieben werden. Die drei Werte stehen im Mittelpunkt der Definition unserer Firmenkultur und bilden die drei Säulen auf denen unsere Mission als Firma steht. Neben den drei zentralen Werten gibt es viele weitere, die uns wichtig sind, aber um klare Entscheidungen zu treffen oder Strategien zu bewerten haben wir uns auf drei essenzielle Werte begrenzt. Diese sind:

  • Responsibility (Verantwortung)
  • Excellence (Exzellenz)
  • Uniqueness (Einzigartigkeit)

Unter Responsibility (Verantwortung) verstehen wir u. a. unsere Verpflichtung Zusagen einzuhalten. Das betrifft Zusagen gegenüber unseren Kunden (z. B. Liefertermine nicht nur zu versprechen, sondern eben auch zu halten oder Qualitätsversprechen zu gewährleisten) aber auch Zusagen gegenüber unseren Kollegen (z. B. keine Überstunden oder Wochenendarbeit zuzulassen). Sogar eine soziale Verantwortung als Firma ist Teil davon. Dieser Verantwortung gerecht zu werden ist nicht immer einfach, aber durch offene Kommunikation und konservative Planung haben wir es bisher immer geschafft zu unserem Wort zu stehen.

Unter Excellence (Exzellenz) verstehen wir die Zielstellung ständig besser zu werden und neues zu lernen. Es ist unser innerster Antrieb sich kontinuierlich fortzubilden und eine Umgebung zu schaffen, in der genau diese Fortbildung einfach möglich ist. Um auf diesen Wert einzuzahlen, gibt es unzählige Routinen und Aktionen, die eine ständige Weiterentwicklung fördern. Dazu zählen u. a. Technologie-Workshops, Konferenzteilnahmen, interne und externe Hackathons, die Beschaffung von Material zur Weiterbildung und diverse Fortbildungsmaßnahmen.

Unter Uniqueness (Einzigartigkeit) verstehen wir den Anspruch Dinge zu tun und zu erschaffen, die es in dieser Form kein zweites Mal gibt. Dazu gehörten das Generieren und das Ausprobieren von neuen Ideen als elementarer Bestandteil unserer Arbeit. Dafür schaffen wir Raum und Zeit in dem wir uns als Firma ausprobieren und experimentieren können. Als schönes Beispiel sei hier unsere Company API genannt, die in dieser Form bei keiner anderen Firma existiert und genau in so einem Rahmen entstanden sind.

Mit der Kultur als Kompass arbeiten

Obwohl wir anfangs unsere Werte bzw. unser Firmenkultur hauptsächlich festhalten wollten, um den Zugriff darauf zu vereinfachen und die Inhalte leichter zu verteilen, hat sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass die Verschriftlichung uns auch bei anderen Aufgaben in der täglichen Arbeit hilft.

Das wird noch deutlicher, da unsere drei Werte nicht nur als Poster an unseren Bürowänden zu finden sind, sondern auch als Namen für die 3 Etagen in unserem Büro in Dresden dienen. Selbst am Klingelschild kann man also schon lesen was einen bei DevBoost erwartet.

So helfen uns Responsibility Poster (bewusst und unbewusst) zu entscheiden wie viel Risiko wir z. B. in Kundenprojekten eingehen wollen. Jede Termineinladung in die Excellence-Etage erinnert daran, dass wir immer besser werden wollen, ständiges Lernen einfach dazugehört und potenzielle neue Mitarbeiter eben den Willen genau dazu mitbringen müssen. Nicht zuletzt geben Räume mit Namen wie „Uniqueness I“ oder „Uniqueness II“ immer wieder einen Anstoß etwas Neues zu spinnen, es dann Realität werden zu lassen und das Besondere als große Chance zu begreifen.

Unsere Firmenkultur dient uns so mehr als Kompass als dass sie uns einengt oder Grenzen definiert. Das hatten wir so Anfang 2020 nicht erwartet, aber es bestätigt uns in der Entscheidung ein Company Culture Dokument zu schreiben.

Natürlich steckt in diesem Dokument noch sehr viel mehr als hier beschrieben. Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, sprecht uns einfach mal darauf an. Für mehr Infos zum Arbeiten bei DevBoost schaut gern einmal auf unserer Karriereseite vorbei.