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Wie man DevBoost (und wahrscheinlich auch jede andere Firma) bei einem Probearbeiten von sich begeistert

12.11.2021 / Mirko Seifert

Eine Anleitung für Bewerbende

Viele Firmen führen im Rahmen ihrer Bewerbungsprozesse nicht nur Interviews durch, sondern laden Bewerber und Bewerberinnen zu einem Probearbeiten ein. Dabei wird meist anhand einer kleinen praktischen Aufgabe geschaut, welche Fähigkeiten jemand mitbringt und wie man miteinander Probleme löst. Auch wir bei DevBoost haben genau diesen Schritt bei uns etabliert und arbeiten mit allen Kandidaten (unter anderem für Entwicklerpositionen) im Rahmen der Bewerbung einen Tag zusammen.

Konkret sieht ein solches Probearbeiten bei uns so aus, dass wir gemeinsam an einer konkreten Aufgabe arbeiten. Wir schauen dem Kandidaten dabei über die Schulter, stehen bei Fragen zur Verfügung und helfen natürlich weiter, wenn es irgendwo hakt.

Dabei fällt uns immer wieder auf, dass viele Kandidaten noch sehr viel besser abschneiden könnten, wenn sie ein paar Tipps beachten. Genau diese Tipps möchten wir für Dich in diesem Blogbeitrag einmal zusammenfassen.

Ziel des Probearbeitens

Bevor wir direkt in die Tipps einsteigen, wollen wir kurz noch einmal das Ziel des Probearbeitens rekapitulieren: Ein Probearbeiten hat immer zwei Perspektiven. Dem Bewerbenden ermöglicht es, Einblicke in die zukünftige Firma zu erhalten. Man kann die potenziellen Kollegen kennenlernen, sehen wie die Atmosphäre und der Umgangston im Büro ist und prüfen, ob das Außenbild der Firma mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmt. Darüber hinaus bekommt man ein Gefühl, ob man sich in dieser Umgebung wohl fühlt und sich vorstellen kann, dort einen Großteil seiner Zeit zu verbringen – denn genau darum geht es ja.

Aus Arbeitgebersicht dient ein Probearbeiten ebenfalls dazu, Kandidaten besser kennenzulernen. Es lässt sich prüfen, ob die Fähigkeiten aus dem Lebenslauf wirklich vorhanden sind bzw. wie ausgeprägt sie sind. Viel wichtiger als die reine Überprüfung von Fähigkeiten ist aber ein Abgleich der Werte und Vorstellungen. Fähigkeiten kann man oft erlernen und fehlendes Wissen kann man sich aneignen. Wenn man aber widersprüchliche Werte und Vorstellungen hat, wird man langfristig zusammen nicht glücklich werden.

Das Ziel des Probearbeitens muss also sein, möglichst viel übereinander zu erfahren. Genau das geht aber nur, wenn alle Beteiligten sich öffnen, sich zeigen und direkt und offen kommunizieren.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Zur Vorbereitung des Probearbeitens verschicken wir bei DevBoost immer ein paar Tage vor dem eigentlichen Probearbeitstag eine kurze Beschreibung der Aufgabe. In dieser Beschreibung sind typischerweise Technologien, Frameworks, aber auch die inhaltliche Aufgabenstellung genannt. Wer sich auf Basis dieser Informationen ein bis zwei Stunden Zeit nimmt und die entsprechenden Webseiten schon einmal durchliest, hat es nicht nur direkt leichter beim Probearbeiten, sondern zeigt auch sehr deutlich, dass er an der Stelle interessiert ist. Niemand soll die Aufgabe bereits lösen, aber eine Beschäftigung mit der Materie zeigt Engagement und schafft Freiraum, während des Probearbeitens die wirklich interessanten Aspekte (z. B. alternative Technologien oder andere Lösungsansätze) zu diskutieren.

Es geht los

Irgendwann ist dann immer der aufregende Tag gekommen, man steht bei DevBoost (oder einer anderen Firma) vor der Tür und es soll losgehen. Man diskutiert über einem Kaffee noch einmal die Aufgabenstellung, und danach soll dann in die Tasten gehauen werden. Genau das geht aber nur wenn alles optimal vorbereitet ist. Ein vollständig aktualisiertes Betriebssystem, eine aktuelle IDE und die passenden Tools stellen sicher, dass Du jede Minute nutzen kannst, um uns zu zeigen, wie gut Du Software entwickeln kannst.

Wer fragt gewinnt

Ein großer Vorteil des Probearbeitens gegenüber einer Programmieraufgabe, die eigenständig bearbeitet wird, ist die Möglichkeit der sozialen Interaktion. Man kann Fragen stellen, und man sollte auch Fragen stellen. Gute Kommunikation zeichnet gute Softwareentwicklung aus. Es gibt hier auch keine dummen Fragen. Wichtig ist, dass man miteinander spricht und dabei so miteinander zusammenarbeitet, wie man es auch im zukünftigen Alltag tun würde. Fragst oder sprichst Du nicht, so muss man als Firma annehmen, dass das Dein normaler Operationsmodus ist. Wozu das in Softwareprojekten führt, wissen wir alle.

Zeig was Du kannst

Egal mit welchem Erfahrungslevel Du zu uns kommst, es gibt immer Dinge, die Du gut oder sehr gut kannst. Sei es ein flinker Umgang mit der Kommandozeile, die Benutzung von Shortcuts in Deiner IDE oder auch eine besondere Auswahl von Tools, die Du gerne benutzt – zeig es uns. Wenn wir während des Probearbeitens etwas lernen können, verbleibt automatisch ein positiver Eindruck. Je mehr wir von Dir lernen können, desto größer sind die Chancen, dass wir Dich im Team haben wollen. Dein Rechner ist während des Probearbeitens Deine Bühne. Die kannst Du und die musst Du nutzen, um eine Show zu machen, die uns begeistert.

Übrigens kann eine gute Show auch schon allein darin bestehen, dass Du unheimlich schnell Dinge googelst und die richtigen Code-Schnipsel von Stack Overflow kopierst. Wenn Du damit schnell vorwärtskommst, trotzdem verstehst was der Code macht und die Aufgabe löst, ist das wunderbar.

So einfach - Das war es schon – Jobangebot - Fertig

Wenn Du diese Dinge beachtest, also Dich gut vorbereitest, viele Fragen stellst und mit uns in den Austausch gehst und uns darüber hinaus zeigst, dass Du an der Tastatur zu Hause bist, bist Du nicht mehr weit von einem Jobangebot entfernt. Und obwohl diese Tipps sehr offensichtlich erscheinen, so werden sie oft nicht beachtet. Wir finden das schade, weil wir davon überzeugt sind, dass viele Bewerbende sich hier wesentlich besser und vor allem realistischer zeigen könnten. Vielleicht trägt dieser Artikel ja ein bisschen dazu bei. Viel Erfolg!

Bereit? Dann bewirb Dich jetzt!